Freudenhaus 2017

im Millenniumpark Lustenau


Konzert | Mundart | Österreich
Eröffnung
Benefizkonzert mit DARWIN
Freitag, 21.4. | 20:30

Es ist bereits Tradition, dass Bürgermeister Kurt Fischer die Freudenhaussaison in Lustenau eröffnet. Dieses mal hat er seine Band DarWin dabei, was nichts anderes bedeutet als „der Wein“. Jeder Song hat eine dazugehörende Geschichte und einen tieferen Sinn. Es sind einfühlsame, kitschfreie Portraits von Menschen, wie sie uns in ihrer alltäglichen Suche nach Kontakt, Liebe und Glück begegnen. Die Texte werden in Luschnouar Mundart gesungen, die Musik ist eine Art internationaler Folk-Pop. Der gesamte Erlös dieser Veranstaltung wird für einen guten Zweck gespendet - mehr dazu schon bald...

Konzert | Weltmusik | International
Iyeoka
Simply Falling
Samstag, 22.4. | 20:30

Über 44 Millionen Menschen haben ihr Video "Simply Falling" auf Youtube angeklickt. Seit ihrer ersten Tournee im Jahr 2013 fasziniert sie mit ihren Live-Konzerten das Publikum in ganz Europa. Iyeoka komponiert und textet ihre Songs selbst. Ihre vertonten Gedichte kommen in einem sinnlichen Groove daher: als Soul, R n’B, als tanzbare Balladen mischt sie Funk, Rap und Soul mit Eleganz und einer Prise Motown. Ihre Lieder erzählen übers Frausein im Postfeminismus, über gescheiterte Liebe und die Suche nach Sinn in der Welt.

Iyeoka´s Familie stammt aus dem nigerianischen Bundesstaat Edo. In der Sprache der Esan bedeutet ihr Name „Respektiert mich!“. Aber das dürfte bei dieser Sängerin aus Boston mit nigerianischen Wurzeln sowieso nicht in Frage stehen: Iyeoka selbst kam in Boston, Massachusetts, zur Welt – und kann sich zurzeit nicht über mangelnden Respekt beklagen.

"Sie hat eine Stimme so mächtig wie Nina Simone, ein Timbre wie Amy Winehouse, einen Gerechtigkeitssinn wie Tracey Chapman und eine eigene Poesie wie Bob Dylan: die amerikanisch-nigerianische Sängerin Iyeoka“ (ZDF; Titel, Thesen,Temperamente)

Kabarett | Deutschland
Andreas Rebers
AMEN
Mittwoch, 26.4. | 20:30

Nach „Predigt erledigt” und „Rebers muss man mögen”, bildet „Amen” nun den vorläufigen Abschluss der Trilogie des Glaubens. „Amen” ist das Extrakt aus langjähriger Gemeindearbeit, aktuellen Studien und friedlicher Ökumene von Munchen uber Wien bis Bagdad, wo Reverend Rebers schon vor durchgeladenen Kalaschnikows Akkordeon gespielt hat. Das wird er naturlich auch in diesem Programm tun, also Akkordeon spielen, aber mit ohne Kalaschnikows.

Rebers ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: „Bevor ich uberhört werde - werde ich lieber falsch verstanden!”
In den letzten Jahren hat sich nämlich viel verändert. An den Peripherien westlicher Demokratien brennt die Welt und uber das Wolkenkuckucksheim des Establishments, ist mit aller Macht die Wirklichkeit herein gebrochen. Jetzt stellt sich naturlich die Lieblingsfrage der Deutschen: WER IST SCHULD??

Und das in einer Zeit, in der wir vor Lugenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus Kritik mit Frau Fluchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten. Und so wird es sein wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte erkennt man immer etwas wieder, das meiste aber wird uns uberraschen. Und so sagte neulich ein Zuschauer aus Boblowitz:
„Bei Rebers lacht man gut”.

AMEN

Konzert | Weltmusik, Jazz | Deutschland
Quadro Nuevo
Flying Carpet
Donnerstag, 27.4. | 20:30

Seit fast 20 Jahren Tourleben ist Quadro Nuevo auf der Suche nach der Seele des Tango. Unzählige Orte haben die abenteuerlustigen Musiker bereist, verwegene Spielweisen ausgelotet, sich damit zweimal den ECHO geholt.

Anfang 2014 packten sie wieder einmal ihre Instrumente ein: keine Tournee sollte es diesmal werden, sondern eine Expedition ins sommerliche Buenos Aires. Sie bezogen Quartier in einer alten Stadtvilla, probten tagelang in der flirrenden Mittagshitze, schwärmten abends aus, stürzten sich kopfüber in die Szene, begleiteten Tänzer, begegneten berühmten Tangueros und verrückten Straßenpoeten, führten nächtliche Gespräche bis zum Morgengrauen und berauschten sich an schwerem Wein und frischem Tango direkt von der Quelle.

Diese Erlebnisse formten sich zu einer wunderbaren Musik und dem neuen Album von Quadro Nuevo: TANGO!

Besetzung:
Mulo Francel - Saxophone, Klarinetten
Andreas Hinterseher - Bandoneon, Akkordeon
Evelyn Huber - Harfe, Salterio
Chris Gall - Piano
D.D. Lowka - Bass, Percussions

Papier- und Maskentheater | Italien
Ennio Marchetto
The Living Paper Cartoon
Freitag, 28.4. + Samstag 29.4 | 20:30

Wenn sich in unseren papierfeindlichen Zeiten des WWW über fünf Millionen Menschen einen Papierkünstler auf Youtube anschauen, muss es sich um etwas ganz Besonderes handeln. Um etwas Einmaliges, Mitreißendes. Um Ennio eben!

Ennio Marchetto braucht keine schweren Roben, keine erdrückende Perücken. Er kommt ohne zentimeterdicke Schminke oder meterhohe Showtreppen aus. Ennios Kunst lebt einzig und allein von Papier und Pappe und natürlich von seiner unnachahmlichen Beobachtungsgabe. Mit dieser Kombination erweckt er immer und immer wieder seine Stars zum Leben und reißt jedes Mal aufs Neue sein Publikum in Begeisterungstürmen von den Sitzen. Begrüßen Sie Ennio Marchetto und Madonna, Cher, Michael Jackson, Luciano Pavarotti, Marilyn Monroe, Prince, Mona Lisa, die Queen und und und...

Lesung und Konzert | Österreich
Fritz Karl & OÖ. Concert Schrammeln
ZORRO - Rächer der Würstelmänner
Mittwoch, 3.5. | 20:30

Bei seinem letzten Besuch im Freudenhaus hat Fritz Karl mit seiner Zugabe aus diesem Programm für nahezu euphorische Stimmung bei den Besuchern gesorgt. Eine Einladung mit "Zorro - Der Rächer der Würstelmänner" lag deshalb nahe und wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, diesen vielbeschäftigten Schauspieler auch dieses Jahr wieder einzuladen.

Das Programm bietet umwerfend witzige und skurrile Texte von H. C. Artmann, Helmuth Qualtinger und den Wiener Kaffeehausliteraten aus der Zeit des Fin de siècle rund um Karl Kraus, Anton Kuh, Peter Altenberg und Alfred Polgar. Vorgetragen von einem der beliebtesten Schauspieler Österreichs und unterstützt von den hervorragenden OÖ Concert Schrammeln wähnt man sich in einem typischen Wiener Heurigen...

Fritz Karl - Lesung, Schauspiel
Peter Gillmayr - 1. Violine
Kathrin Lenzenweger - 2. Violine
Andrej Serkov - Schrammelharmonika
Guntram Zauner - Kontragitarre

Konzert | Volksmusik | Italien
Neapolis Ensemble
Napoli - Traditionelle Lieder und Musik
Freitag, 5.5. | 20:30

Seit seiner Gründung im Jahr 2006 spielte das Neapolis Ensemble auf den bedeutendsten Musik-Festivals und in den berühmtesten Konzertsälen der Welt. Ihre Spezialität ist die Pflege alter klassischer Musik aus dem 12. Jahrhundert bis herauf zu traditioneller Volksmusik der letzten Jahre. An diesem Abend spielen sie das Programm "Tarantellas, Songs & Villanellas" und man kann davon ausgehen, dass die unbändige Lebensfreude der wunderbaren Stadt Neapel im Freudenhaus spürbar wird.

Besetzung:
Maria Marone - Gesang
Marcello Vitale - Gitarren
Marcello Gentile - Mandolinen
Fabio Soriano - Flöten
Wally Pituello - Cello
Raffaele Filaci - Perkussion

Kabarett | Österreich
Alfred Dorfer
bisjetzt – solo
Dienstag, 9.5. | 20:30

Der Titel lässt es schon anklingen: In dem satirischen Ein-Mann-Theater „bisjetzt – solo“ blickt Dorfer zurück - nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto „Meine besten Jahre“, das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt woanders an. Mit präziser Körpersprache und hintersinnigen Texten pflegt er das philosphische Wortspiel.

Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert schwarzhumorig Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader („Freizeitmesse“, „Indien“) bis zum preisgekrönten „fremd“ und komponiert sie in flüssiger Dramaturgie gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven?, Biografie zusammen.

„bisjetzt – solo“ ist deshalb kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines Symphonikers der Gedanken und Wortspielers, durch den wir uns leicht zum Denken anregen lassen können. Kurz: eine Werkschau Dorfers, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Er ist der vielfältigst Begabte unter seinen deutschsprachigen Kollegen“.

Konzert | Weltmusik, Jazz | International
World Percussion Ensemble
Voices, Rhythms & Moves
Mittwoch, 10.5. | 20:30

Das WORLD PERCUSSION ENSEMBLE vereint 3 Perkussionisten aus verschiedenen Erdteilen. Doch wie ist es möglich, die afrikanische Trommelsprache mit lateinamerikanischen Rhythmen und asiatischer Taiko-Kunst zu verschmelzen? Das Geheimnis sind eingängige Melodien, an europäischer Klassik geschultes Klavierspiel sowie ein groovendes Bass-Fundament. Jeder der Perkussionisten – allesamt auch hervorragende Sänger – bekommt sein eigenes Feature: Njamy Sitson aus Kamerun, dessen Stimme muhelos von einem oboenartigen hellen Kopfregister zur dunklen Bruststimme wechselt, oder Marco Lobo aus Brasilien, der mit einer Vielzahl selbstgebauter Instrumente und einem Effektgerät einzelne Sounds zum Klangpanorama des Dschungels ubereinanderschichtet.

Ein weiterer Höhepunkt ist auch die kraftvolle Performance von Taiko-Meister Takuya Taniguchi aus Japan an der großen Odaiko. Wundervolle Melodien, perlende Kadenzen, in sich kreisende Gesangslinien und die perkussiven afrikanischen, japanischen und brasilianischen Klangkulissen machen das WORLD PERCUSSION ENSEMBLE zu einem den Globus umspannenden Musikereignis erster Güte. Seit 2011 ist dieses einmalige Ensemble weltweit unterwegs und hinterlässt – ob im klassischen Theater oder beim World Music Festival – immer ein völlig enthusiasmiertes Publikum.

Besetzung:
Marco Lobo, Brasilien - Perkussion
Takuya Taniguchi, Japan - Trommel
Njamy Sitson, Kamerun - Perkussion
Walter Lang, Deutschland - Piano
Peter Cudek, Tschechien - Bass

Konzert, Kabarett | Blues, Hausmusik | Deutschland
Georg Ringsgwandl
WOANDERS. Saubere Musik und dreckige Geschichten
Donnerstag, 11.5. | 20:30

Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumburo, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist noch immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: es trägt dich in eine andere Welt.

Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Es gibt alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte aber auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigem in Komplizenschaft mit drei
kriminell guten Musikern.

Besetzung:
Georg Ringsgwandl - Gesang, aufregende Bewegungen, Gitarre, Zither, Klavier
Daniel Stelter - Gitarre, Mandoline
Christian Diener - E- und Kontrabaß
Tommy Baldu - Schlagzeug, Perkussion

"Ein intellektueller Robin Hood, ein Karl Valentin des RocknRoll, ein Mann wie ein Leuchtturm, ein Geheimtip der Verirrten." Die Zeit

Konzert | Weltmusik | Israel
Yamma Ensemble
Basket full of stars
Samstag, 13.5. | 20:30

Das Yamma Ensemble um die israelische Sängerin Talya G. A. Solan bringt mit viel Einfühlungsvermögen die Musik der jüdischen Diaspora mit den faszinierenden Formen und Rhythmen alter jüdischer Traditionen zusammen. Eigenes Material, das die Herkunft der Musiker aus dem Orient und Südosteuropa wiederspiegelt, fügt sich so zu einem bunten musikalischen Klangteppich, in dem die vielfältigen Musikkulturen und Traditionen, die im heutigen multikulturellen und weltoffenen Israel zu finden und zu hören sind.

Talya G. A. Solan kommt aus der Nähe von Tel Aviv und hat sich an der dortigen Universität mit Alter Musik und der hebräischen Sprache beschäftigt. Sie überzeugt mit einer facettenreichen, warmen und ausdrucksstarken Stimme, die das Publikum in eine längst vergangene, geheimnisvolle Zeit mitnimmt.

Talya G. A. Solan – Gesang
Yonnie Dror – Flöten, Duduk, div. Blasinstrumente
Sefi Asfuri – Geige, Oud
Avri Borochov – KontrabassNur Bar Goren – Perkussion

Circus, Performance | Frankreich
Galapiat Cirque
Marathon
Mittwoch – Samstag 17. – 20.5 | 20:30

"Marathon" ist die atemberaubende Solo-Performance von Sébastien Wojdan - mit einer Art Punk-Poesie, wie sie vielen jungen französischen Circusartisten eigen ist. Wojdan ist Jongleur, Messerwerfer, Musiker und Tänzer. Er absolvierte seine Ausbildung an verschiedenen Circus- und Tanzschulen in Montpellier, Rosny-Sous-Bois und am Centre national des arts du cirque in Châlons-en-Champagne.

In "Marathon" untersucht er das Laufen als Metapher für ein Bedürfnis nach Einsamkeit durch extreme körperliche Aktivität und repetitive Aktion. Mit der Wut eines Boxers, der Ausdauer eines Langstreckenläufers und der Hartnäckigkeit eines Sportlers versucht er seinen erschöpften und geschundenen Körper zu überwinden, bis an seine äußersten Grenzen zu gehen. Die Körpertemperatur steigt, der Herzschlag beschleunigt, die Hände beginnen zu zittern, der Atem wird keuchend - Angst und Not werden manifest...

Das Freudenhaus wird für diese Performance total ausgeräumt und das Publikum sitzt auf einer kleinen Tribüne rund um die Spielfläche - sozusagen hautnah.

Clown- und Circustheater | Frankreich
Les Rois Vagabonds
Concerto pour deux Clowns
Mittwoch, 24.5., Donnerstag + Freitag 26. + 27.5 | 20:30

Nach dem großen Erfolg ihrer Premiere in Vorarlberg 2016 war es naheliegend, dieses bezaubernde Clownduo noch einmal ins Freudenhaus einzuladen. Denn kaum ein Clownstück zeigt besser, dass die Kunst der Clownerie weit über das hinausgeht was man sich üblicherweise darunter vorstellt. Mit Leichtigkeit, Poesie und Raffinesse bewegen sich die zwei königlichen Vagabunden zwischen Musik, Bewegungstheater, Tanz und Akrobatik. Clowns sind keine Schauspieler, sie sind »Poeten in Aktion«, wie Henry Miller sagte. Wenn sie eine rote Nase tragen, eine weiße Maske oder extravagante Kleidung, dann nur, um sich ungeschminkt zeigen zu können.

Unter dem Schein eines Lusters spielen Julia Moa Caprez und Igor Sellem ihr Konzert. Julia, die Geigenvirtuosin, absolvierte nach Konservatorium und zahllosen Orchesterkonzerten weitere Ausbildungen wie die Tanzakademie in Amsterdam oder Zirkusschulen in Buenos Aires und San Francisco. Und Igor, der staatlich geprüfte Kletterlehrer mit Hochschulabschluss in Grundlagenphysik, der als Trompeter und Akrobat 10 Jahre mit einer Circus-Compagnie durch Frankreich zog.

Les Rois Vagabonds sprechen die universelle Sprache der Clowns, die alle Generationen verzaubert, überall auf der Welt verstanden wird und das Publikum in einer Reihe poetischer wie komischer Situationen spontan zum Komplizen macht. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis beim Festival OFF d'Avignon 2013.

"Überraschung und Bewunderung vermischen sich mit purer Freude... Man darf sich nicht täuschen: Hinter dieser Leichtigkeit verbirgt sich das grosse Können herausragender Künstler. Ein wahres Schmuckstück, das man sich gerade in unseren nüchternen Zeiten nicht entgehen lassen sollte." Avignon OFF

Konzert | Weltmusik | International
Awa Ly
Five and a feather
Freitag, 2.6. | 20:30

Awa Ly wurde als Tochter senegalesischer Eltern in Paris geboren, studierte in den USA und lebt seit 17 Jahren in Italien. Ebenso bunt wie die Vita der Sängerin sind auch ihre musikalischen Einflüsse: Sie vermischt Blues und Soul, afrikanische und kubanische Musik zu einer Entdeckungsreise zwischen Jazz, Pop, Folk und World, die sie mit ihrer warmen, runden und sanften Stimme begleitet.
Für ihr letztes Album "Five and a feather" lud die Künstlerin eine Vielzahl von hochkarätigen Musikerkollegen ein: vom senegalesischen Sänger Faada Freddy über Kora-Meister Ballaké Sissoko bis hin zu Guo Gan, dem großen Virtuosen des Erhu (chinesische Laute). Live beeindruckt die kosmopolitische Sängerin durch eine phänomenale, unverwechselbare Bühnenpräsenz, die jedes Konzert zu einem Erlebnis macht!
Doppelkonzert mit Nomfusi und ihrer Band aus Südafrika.
Keine Sitzplätze verfügbar - es darf getanzt werden!

Konzert | Weltmusik | Südafrika
Nomfusi
african day
Freitag, 2.6. | 20:30

Nomfusi wurde in einem kleinen Township in der östlichen Kapregion als Tochter einer Sangoma (traditionelle Heilerin) geboren. Von klein auf kam sie mit Musik, Gesängen, Rhythmen, Ritualen und Tänzen in Berührung. Ihr erster Job war dann in einem Entertainment Restaurant, wo die Kellnerinnen gleichzeitig servieren und singen. Schnell entwickelte sich ein Kult um die stimmgewaltige Sängerin und ihre musikalische Laufbahn war nicht mehr aufzuhalten.

Seit 2009 tourt die kleine Sängerin mit der großen Stimme durch Afrika, Nordamerika und Europa. Besonders während der Fußball WM ist sie eines der Highlights und "Best Act" in den Fanparks der FIFA. In ihrer Musik trifft die Seele Afrikas auf das Feuer von Motown und Soul, was auch durch ihre Band mit groovender Rhythmusgruppe und sattem Bläsersatz zum Ausdruck kommt.

In der Verfilmung des Lebens von Nelson Mandela „Long walk to Freedom“ hatte Nomfusi dann auch ihre erste Filmrolle. Sie spielte in der 2014 angelaufenen internationalen Produktion die junge Miriam Makeba.

Doppelkonzert mit der Sängerin Awa Ly und ihrer Band aus den USA.
Keine Sitzplätze verfügbar - es darf getanzt werden!

Konzert | Weltmusik | International
Ismael Barrios & Salsa Explosion
Salsa Night
Samstag, 3.6. | 20:30

Ismael Barrios wurde in Venezuela geboren und kam 1982 nach Österreich und studierte zunächst 7 Jahre klassische Gitarre in Linz und Graz. Doch seine Leidenschaft zur Perkussion setzte sich schließlich nachhaltig durch. Seine Spontaneität, sein Charisma und die sprühende Leidenschaft haben Ismael zu einem gefragten Musiker werden lassen, der bei unzähligen CD-Produktionen mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten - von Martin Grubinger über Jon Sass bis Karl Ratzer - mitgewirkt hat.

Mit seiner eigenen Band "Salsa Explosion" spielt er jene Musik, die ihn schon als Kind geprägt und die er ein ganzes Musikerleben lang gespielt hat. Frisch, emotional, erdig und in die Beine gehend und in einer Qualität, wie es sie bis jetzt in Österreich noch nicht gegeben hat. Mit Sängerinnen, die ebenso wie Ismael mit Salsa aufgewachsen sind, Musikerkollegen, welche sich aktiv in die Band einbringen und einem Bläsersatz, der groovt und Latin Music spürbar macht. Pulsierende Rhythmik verleitet zum Hüftschwung und knisternde Erotik liegt in der Luft...

Ismael Barrios - Perkussion
Endrina Rosales - Gesang, Flöte, Perkussion
Yanet Infanzon LO - Gesang, Geige
Jairo Morales - Gesang, Perkussion, Cuatro
Hamlet Fiorilli - Klavier
Alberto Lovison - Timbales
Maximilian Ranzinger - Bass
Carlo Grandi - Posaune
Dominic Passl - Trompete
Niccolò Loro Ravenni - Saxophon

Clown- und Circustheater | Finnland
Circo Aereo
Der Pianist
Mittwoch, 7.6. + Freitag und Samstag 9. + 10.6 | 20:30

Der Klavierspieler ist sozusagen der Höhepunkt der klassischen High Society-Unterhaltung. Tadellos und erhaben gleitet er graziös durch das Leben und über die Bühne. Er fällt nie aus der Rolle und ist sozusagen die personifizierte Perfektion - zumindest denkt er sich das. Fokussiert auf sich und dieses elegante und prächtigste aller Musikinstrumente versucht er das Publikum zu beeindrucken und merkt dabei nicht, dass sein Auftritt hoffnungslos aus dem Ruder läuft und in einer äußerst amüsanten Katastrophe endet...

Die Produktion "Der Pianist" des finnischen Circo Aereo ist ein meisterhaftes Clowntheaterstück auf, in, unter, und sozusagen um einen Flügel herum. Das ist nonverbales physisches Theater auf mehreren Ebenen. Der Darsteller verschmilzt Theater-, Clown-, Circus- und sogar Zauberkunst zu einer komödiantischen Glanzleistung, die für alle Altersgruppen geeignet ist.

Kabarett | Österreich
Andreas Vitásek
Otto Grünmandl - Das Verschwinden des Komikers
Donnerstag, 8.6. | 20:30

Wo Berge sind, sind Abgründe. Der Kabarettist Otto Grünmandl aus den Tiroler Alpen, vormals Tuchhändler und Rundfunkredakteur, war ein Abgrund, ein
melancholischer, tiefer, skurriler. Das Genre Kabarett, in dem sonst Pointen krachen und Attacken klirren, wurde mit Grünmandl zum Ort des Absurden, Aberwitzigen, und der Nonsens entpuppte sich als Sinn des Lebens. Eine Jugend als "Halbjude" hatte ihn geprägt, ein Technik-­Studium lehrte ihn, "Selbstverständlichkeiten nicht mehr so selbstverständlich hinzunehmen". Erst mit 50 beschloss er, freischaffender Kabarettist zu werden, der stille Brüter ging ans Netz. Biedermännisch trat er auf in seinen Ein-­Mann-­Sketchen, streng gescheitelt; als Brandstifter der heilen Welt verließ er die Szene.
(aus einem Nachruf auf Otto Grünmandl, erschienen im SPIEGEL)
Andreas Vitásek widmet sich in dieser Hommage dem Kabarettisten, Volksschauspieler und Schriftsteller Otto Grunmandl - einem Meister des Absurden. Es ist eine Reise in das absurde Gedankenuniversum dieses im Jahr 2000 verstorbenen Tiroler Künstlers. Ausschnitte aus dessen Bühnenprogrammen wie „Ich heiße nichtOblomow“ verbinden sich mit Texten aus der Spätphase und weniger bekannten Gedichten zu einem Porträt dieses einzigartigen Kabarettisten. Ein abgründig-­humoristischer Bühnenabend, versehen mit der unverwechselbaren Vitásek-­Handschrift.

Circustheater | Schweiz | im Circuszelt
David Dimitri
L'Homme Cirque
Freitag, 28.7. | 20:30,Samstag, 29.7. 20:30 + Sonntag, 30.7. 20:30
Dienstag, 1.8. 20:30 - Sonntag, 6.8. 20:30

Nach seiner vierjährigen Ausbildung an der Zirkusschule in Budapest hat der Sohn des weltberühmten Clown Dimitri als Seiltänzer, Akrobat und Schauspieler in den USA gearbeitet, wo er auch eine Tanzausbildung an der renommierten «Juilliard-School» in New York absolvierte. Dem Schweizer Publikum ist David Dimitri unter anderem durch seine insgesamt vier Tourneen mit dem Schweizer Nationalcircus Knie bekannt. 1992 übernahm er die Hauptrolle als «Roi de Fou» (Narrenkönig) beim kanadischen Cirque du Soleil. Seit 2000 spielt David Dimitri sein Soloprogramm L'Homme Cirque oder sorgt mit seinen spektakulären Hochseilläufen bei speziellen Anlässen für Furore.

Mit viel Charme und Humor zieht David Dimitri in L'Homme Cirque Abend für Abend das Publikum in seinen Bann und benötigt dafür nicht viel: Ein Holzpferd als treuen Begleiter, ein Seil für zahlreiche Kunststücke und eine eigens konstruierte Kanone als einen der Höhepunkte der Vorstellung. Auch die unzähligen Details verblüffen die ZuschauerInnen immer wieder aufs Neue. Es gibt wohl nicht viele, denen ein Solostück in dieser Zusammensetzung gelingen würde – aber David Dimitri überzeugt in jeder Sekunde seiner Performance.

„L’homme cirque“ ist so etwas wie die Essenz des neuen Zirkus, wo körperliche Trainiertheit, technisches Können, Schauspielkunst und ein untrüglicher Sinn für Komik Hand in Hand greifen.“ (Reinhard Kriechbaum, DrehPunktKultur)

Konzert | Folk, Pop | England
Gabby Young & Other Animals
Fear Of Flying
Freitag, 11.8. | 20:30

Immer wieder ein gern gesehener Gast im Freudenhaus ist Gabby Young & Other Animals. Kaum eine andere Künstlerin passt mit ihrem flammend roten Haar und den grellen Vintage-Kostümen, viktorianischen Korsagen, Tüllröckchen, bonbonfarbenen Minihüte besser in das nostalgische Ambiente des Freudenhauses.

Mit ihren sympathischen Begleitern an Klarinette, Trompete, Posaune, Kontrabass, Mandoline, Banjo etc. serviert sie ihren ureigenen Circus–Swing, den sie artistisch mit Ragtime und Big-Band-Bombast, Mazurka und Operndramatik, Varieté und Vaudeville, Kirmeswalzer und Balkan-Blasmusik vermischt - ein Gesamtkunstwerk.

„Oper, Zirkus, großes Kino. So bunt war’s im Pop lange nicht... Wie eine punkaffine Jazzdiva mit Hang zum Varieté klingt? Anhören!“ Volker Schmidet, DIE ZEIT

Konzert | Weltmusik, Jazz | USA
The Klezmatics
30th Anniversary Tour
Samstag, 12.8. | 20:30

Die weltberühmten, mit einem Grammy ausgezeichneten Superstars der Klezmer–Musik gastieren auf ihrer Tour zum 30–jährigen Bandjubiläum endlich einmal im Freudenhaus. 1986 im New Yorker East Village gegründet, zählen sie zu den erfolgreichsten Interpreten jüdischer Musik weltweit.

Viele ihrer Stücke entstammen dem traditionellen Repertoire der Juden Osteuropas und Nordamerikas. Aber im Unterschied zu traditionellen Klezmer–Ensembles beziehen sie Elemente aus Jazz, Latin, Ska, Afro, Rock oder Balkan in ihren treibenden Sound mit ein.

Mit ihrer progressiven Politik und Haltung aktualisieren sie traditionelles Liedgut augenzwinkernd und auf höchstem Niveau neu und kreieren so Weltmusik im besten Sinne des Wortes.

Matt Darriau - Kaval, Klarinette, Saxophon
Lisa Gutkin -Violine, Stimme
Frank London - Trompete, Keyboards, Stimme
Paul Morrissett - Bass, Tsimbl
Lorin Sklamberg - Stimme, Akkordeon, Gitarre, Piano
Richie Barshay - Drums, Perkussion

Circustheater | Canada
Cirque Le Roux
The Elephant in the Room
Freitag + Samstag 1. + 2.9 und Mittwoch – Samstag 5. – 9.9 | 20:30

Circsutheater wie ein Psychothriller, ein Krimi in Schwarz-Weiß, ein Film Noir, der hier auf der Freudenhausbühne gezeigt wird. Da haben Hitchcock, Chandler, Truffaut oder Godard Pate gestanden. Die titelgebende englische Phrase "The Elephant in the Room“ meint etwas unausgesprochen im Raum Stehendes, etwas Großes, an das niemand zu rühren wagt. Nun, hier liegt jedenfalls Mord in der Luft. Man hört Gläserklirren und Festgeräusche, nebenan findet ein großes Fest statt. In einem Nebenzimmer verstricken sich die Gastgeberin Miss Betty, ihr wahrhaft liebender Gatte, der Nebenbuhler Mister Chance und der Butler in emotionale Turbulenzen und Intrigen, die zu höchst gefährlichen Situationen führen... Weltklasse-Artistik, Humor, Spannung.

Der Cirque Le Roux ist eine Kooperation von vier Artisten, die ihre Ausbildung an der National Circus School of Montreal und am College of Circus Arts in Brüssel absolviert haben. Nach Engagements in diversen Varietés auf der ganzen Welt und in Musicals am Broadway haben sie 2015 ihre eigene Compagnie gegründet und das Stück "The Elephant in the Room“ kreiert, das am Edinburgh Fringe Festival durchwegs 5 Sterne Kritiken erhielt.

Artisten: Grégory Arsenal, Lolita Costet, Philip Rosenberg, Yannick Thomas
Regie: Charlotte Saliou
Musik: Alexandra Streliski

Kabarett | Österreich
Alf Poier
The Making Of DADA
Mittwoch, 13.9. | 20:30

„The Making Of DADA“ ist die hochamtliche Nachreichung zu meinem 20-jährigen Buhnenjubiläum. Eine Wegbeschreibung vom steirischen Schwammerlsucher und Tanzmusiker bis hin zum nihilistischen Dadasophen und geistigen Queraussteiger. Mit Hilfe meiner „lachhaften“ Tagebucher rekonstruiere ich darin meine Entstehungsgeschichte, singe Musik und zeige die Crème de la Crème meiner dadaesken Kunst. Eine postvisionär-philosophische Werkschau meines kolossalen „Unschaffens“. Kein Kabarettprogramm im herkömmlichen Sinne – aber sehr zwischenlustig und garantiert speibfrei!

Maskentheater | Deutschland
Familie Flöz
Teatro Delusio
Mittwoch, 20.9. | 20:30

"Teatro Delusio" ist Theater im Theater und spielt mit den unzähligen Facetten der Theaterwelt: Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Während auf der Bühne, die man nur ahnen kann, alle theatralen Genres von der opulenten Oper, vom wilden Degengefecht über die kaltblütige Kabale zur heißblütigen Liebesszene dargeboten werden, fristen die Bühnenarbeiter Bob, Bernd und Ivan auf der Hinterbühne ihr Dasein. Drei unermüdliche Helfer, die von den strahlenden Sternen der Bühne nur durch eine spärliche Kulisse getrennt sind und doch Lichtjahre entfernt um ihr Glück kämpfen...

Nachdem die Masken der Familie Flöz Im Freudenhaus bereits ein Restaurant ohne Kundschaft (Ristorante Immortale) und in Hotel Paradiso eine Familientragödie bevölkert haben, widmen sie sich nun dem Ort ihres eigentlichen Ursprungs. Dabei begreifen sie das Theater nicht nur als Schauplatz menschlicher Schicksale sondern auch als ewige Spielstätte. Die unheimliche Lebendigkeit der Masken, blitzschnelle Verwandlungen und die Flöz’sche Poesie entführen das Publikum in eine ganz eigene Welt voller abgründiger Komik. Mithilfe raffinierter Kostüme, einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben.

Das Stück wird beim Edinburgh Festival Fringe 2016 ein sofortiger Publikumsliebling, erlangt sieben 5-Sterne-Rezensionen und ist seitdem auf der ganzen Welt zu sehen.

Konzert | Weltmusik | Kapverden
Lura
Herança
Freitag, 22.9. | 20:30

Schon einige Male hat uns diese sympathische Sängerin mit ihrer natürlichen Eleganz, ihrer sinnlichen Stimme und ihrer famosen Band im Freudenhaus begeistert. Aufgewachsen im kreolischen Stadtteil Lissabons begleiten die Rhythmen „der Inseln über- und unter dem Wind“, wie die Kapverden auch genannt werden, Luras Kindheit ebenso wie portugiesischer Pop, Jazz, afrikanische Musik und amerikanischer Soul.

Alle diese Einflüsse findet man in ihrer Musik wieder. Beschwingt und tanzbar konzentriert sich ihr neues Album Heranca auf den kapverdischen 'Funana' Beat. Bemerkenswerte Gastmusiker wie der brasilianische Musiker Naná Vasconcelos, Richard Bona am Bass oder der aufsteigende Kap-Verde-Star Elida Almeida sorgen für die hochkarätige musikalische Qualität des Albums. Eine wundervolle Gelegenheit, die Kultur, Traditionen und Musik der Kap-Verden kennenzulernen.

Circustheater | USA
The Ricochet Project
Smoke and Mirrors
Mittwoch – Freitag , 27. – 29.9. | 20:30

Vor zehn Jahren begann die Zusammenarbeit von Cohdi Harrell und Laura Stokes im ländlichen New Mexico. Tausende Stunden und Kilometer kurvten sie in einem Auto voller Seile durch Amerika und veranstalteten sich selbst auf der Straße und in Theatern. Im Jahr 2015 bekamen sie unerwartet einen Last-Minute-Platz am Edinburgh Fringe Festival und zeigten ihr Stück "Smoke and Mirrors" erstmals vor internationalem Publikum. Der große Erfolg bei den Zuschauern und der prestigeträchtige Total Theatre Award für die beste Circusproduktion öffnete ihnen das Tor in die Welt. Seit Winter 2016 leben sie in Berlin.

"Smoke and Mirrors" ist eine Metapher auf stressgeplagte Geschäftsleute in ihrem Hamsterrad und ihre Traumwelt. Entledigt von Anzug und Kostüm geben sie sich nahezu nackt ihren Sehnüchten und Illusionen hin und offenbaren ihre inneren Landschaften. Die Verbindung von Mime-Theater, klassischem und zeitgenössischem Tanz und atemberaubender Boden- und Luftakrobatik ist einzigartig und lässt ein kraftvolles und zugleich poetisches Circustheaterstücke entstehen.