SPIEL
von Samuel Beckett
Samstag, 16.03.2019 22:00
 

SPIEL

von Samuel Beckett

Übersetzung: Erika und Elmar Tophoven

 

Friede... ich meine... nicht nur alles vorbei sondern wie... nie gewesen –

 

Auf den ersten Blick ist es eine klassische Ménage-à-trois: ein Mann steht zwischen zwei Frauen, seiner Ehefrau und seiner Geliebten. Nur sind die drei längst tot, und können nicht einmal im Tod den emotionalen Verstrickungen entrinnen. Gefangen in einer schier endlosen Gegenwart bleibt ihnen nichts als die endlose Wiederholung des Vergangenen, indem sie immer wieder die je eigene Version der Geschichte erzählen. Doch niemand scheint ihre Stimmen zu hören und das erlösende Nichts eines Nie-Gewesen-Seins, nach dem sie sich sehnen, wird niemals kommen.

 

Inszenierung und Raum: Silvia Costa

Mit Grégoire Gros, Zoe Hutmacher und Fabienne Trüssel

 

 

WRY SMILE DRY SOB

Kreation von Silvia Costa (UA)

 

In einer musikalisch-choreographischen Installation setzt sich die italienische Regisseurin Silvia Costa, Grenzgängerin zwischen Theater und bildender Kunst, mit den zentralen Themen im Werk von Samuel Beckett auseinander: die unendliche Wiederholung der Grunderfahrung von Absurdität im ausweglosen Dilemma des Daseins, der existentielle Schmerz und das Gefühl, in eine feindliche Welt geworfen zu sein, die Unmöglichkeit wirklicher Begegnungen und Beziehungen.

 

Inszenierung und Raum: Silvia Costa

Kostüme: Laura Dondoli

Musik: Nicola Ratti

Choreographie: Rosabel Huguet

Mit Grégoire Gros, Rosabel Huguet, Leonie Humitsch, Zoe Hutmacher, Silvia Salzmann und Fabienne Trüssel